Berlin Fashion Week | Vladimir Karaleev A/W 13/14| Molly Nilsson Whiskey Sour

Vladimir Karaleev hat es einfach drauf. Seine Show zählte zu den Highlights der Berlin Fashion Week. Zu dem Stil des Designers muss nicht mehr viel gesagt werden: Offene Säume, Asymmetrie, Drapierungen und ein gekonnter Materialmix gehören zu seinen Markenzeichen und lassen die Modewelt Saison für Saison den Atem anhalten.

Doch was ist das Besondere an seinen Shows? Wer schon einmal auf einer Show Vladimir Karaleevs gewesen ist, dem dürften die vielen zufriedenen Gesichter nach der Präsentation aufgefallen sein. Karaleevs großes Geheimnis ist die Musik, die es schafft, den Effekt seiner Kleider noch zu verstärken. Das beste Beispiel: Der Auftakt der Show. Das Licht geht aus, der Laufsteg beginnt zu strahlen und zu den Takten von Molly Nilssons Song “Whiskey Sour” kommt das erste Model auf den Laufsteg. Langsam, verträumt, mit einem melancholischen Gesichtsausdruck bewegt es sich nach vorne im Takt der sanft pumpenden Musik, begleitet von Nilssons hypnotisierender Stimme. Das Herz schlägt schneller, der Bauch kribbelt, die Haut macht komische Sachen, die Tränen schießen in die Augen. Besser inszenieren kann nur Hollywood. Karaleev beweist damit einmal mehr, wie wichtig die Musikwahl für eine erfolgreiche Präsentation sein kann. Am Ende verlassen die Besucher die Show mit einem warmen Gefühl im Bauch, statt nur mit einfachen Bildern der Kollektion im Kopf. Das ist der Clou.

Meine Lieblingsoutfits:

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