Hosenträger muss man lieben – Gastbeitrag von Mia von what’s heart

Wir leben zu einer Zeit, in der man(n) Hosenträger nicht mehr zu diesem einen Zweck, nämlich um die Hose oben zu halten, trägt, sondern um dem Look das „gewisse etwas“ zu geben. Wir leben zu einer Zeit, in der man(n) zum Candle-Light-Dinner Work Boots trägt und auch verschieden farbige Schnürsenkel keine Schande darstellen. Wir leben zu einer Zeit, in der man(n) sich schon im lauen, goldenen Herbst nach trendigen, warmen Looks, wie dicken Wollschals, Schiebermützen und Strickpullis sehnt.

…und wir leben zu einer Zeit, in der man(n) auch den Termin beim Bank-Angestellten mit 4-Tage-Bart wahrnehmen kann ohne gleich einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.

Revival der echten Männer

Ich würde sagen, wir leben in einer wundervollen Zeit und ich liebe den angesagten Look der 30er an unseren Männern von heute. Die echten Männer, die zwar keine Mienenarbeiter oder Goldgräber, aber immer noch genau so Gentleman wie zu den damaligen Zeiten, sind.

Was diesen Look ausmacht? So simpel, so klassisch, so männlich. Geht mit der Skinny im Used-Look genauso gut wie mit einer eher weit geschnittenen Hose aus Tweed oder Cord. Dazu passen Hemden in Naturfarben, Karohemden oder grob gestrickte Pullover. Dekorativ oder wirklich nützlich können passende Hosenträger und Schals eingesetzt werden.

Hosenträger – nie wieder ohne

Klassische Halbschuhe oder derbe Work Boots runden das Outfit ab. Mir persönlich gefällt dazu noch ein klassischer Haarschnitt wie aus der längst vergangenen Zeit, oder Melonen und Schiebermützen. Jetzt noch den Rasierer bei Seite legen und fertig!

Vielen, allerfeinsten Dank an Mia von what’s heart und Uberding für diesen überschicken Gastartikel.

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