In Bewegung – die Ausstellung der HTW Berlin im Rahmen von “Mode macht Schule” Part 1

Im Rahmen des neuen Formats für junge Berliner Modedesigner “Mode macht Schule” fand gestern die Ausstellungseröffnung  der HTW “In Bewegung” im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt. Nach MDH, Esmod und der Kunsthochschule Weißensee ist die HTW die vierte Modeschule, die dieses Jahr die Ehre hat, die Räume des eindrucksvollen “Haus der Kulturen der Welt” für ein paar Tage mit Mode zu füllen. Bis morgen stehen die Türen noch offen und vom 26.-28.11. schließt der Lette-Verein die Ausstellungsreihe ab. Die Ausstellung der HTW war sehr beeindruckend. Nach einer Ansprache wurde das Wochenende um 20 Uhr mit einer Modenschau eröffnet, anschließend konnte man sich den Ausstellungsobjekten widmen – von Zeichnungen über Schnittmuster bis hin zu fertigen Modellen wurde der komplette Schaffensprozeß eines Modedesigners dargestellt und bei anschließender Afterparty konnte der ein oder andere angehende Designern garantiert Aufregung und Anspannung, die sich auf Grund der Ausstellung angesammelt hatten, abdancen! Da meine Eindrücke so umfassend sind, werde ich den Bericht stückeln. Heute bekommt ihr ein paar Eindrücke der etwa 1/2-Stündigen Modenschau (gefühlt habe ich noch nie eine so lange Modenschau gesehen) und morgen – vorallem für jene, die es nicht schaffen, sich “In Bewegung” anzusehen – meine Highlights der Ausstellung. Der Name “In Bewegung” bezieht sich übrigens auf die Modemetropole, in der wir leben. Berlin. Die Stadt, die immer in Bewegung ist – vorallem in Bezug auf die Modedesignentwicklung der vergangenen Jahre. Da die Modenschau ein Vielzahl an Abschlussarbeiten, sowie Semester Kollektionen zeigte, sind die Modelle unterschiedlich gewesen wie Tag und Nacht. Von eingestrickten Angela Merkel Prints bis hin zu steifen Korsetts aus Lack und Latex war so ziemlich alles dabei, was experimentierfreudigen Modedesignern durch den Kopf geht – ich spreche aus Erfahrung; beim Anblick einiger Arbeiten (vorallem wenn man wusste, welche Professoren als Betreuer dahinterstanden) wurden Erinnerungen wach und teilweise Parallelen sichtbar.

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