Jil Sander – Weniger ist manchmal eben doch mehr.

Seit nun mehr einem Jahr ist die „Queen of less“ wieder Chefdesignerin ihres eigenen Labels und bleibt ihrem berühmten puristischen Stil treu.

Eines ist klar, Jil Sander hat einst der Modewelt einen neuen Stil verliehen. Mit ihrem eleganten Minimalismus bescherte sie Frauen eine neue Idee, wie Frau sich modisch ohne viel Schnick-Schnack auf das Wesentliche konzentrieren kann. Aufgrund der Verarbeitung ausschließlich hochwertiger Materialien verlieh ihr die Branche schnell den Titel der „Kaschmir Queen“. Die Hamburger Designerin gehört zu den ersten deutschen Modeschöpfern, die sich weltweit durchsetzen konnten und neben Karl Lagerfeld und Wolfgang Joop hat auch sie es in harter langer Arbeit geschafft, auf dem internationalen Runway Anerkennung und Popularität zu erlangen.

Jil Sander VIA designerparfum.com

Ihre erste eigene Boutique eröffnete Jil Sander 1967 im Alter von 24 Jahren im vornehmen Hamburg-Pöseldorf mit ihren eigenen Entwürfen. Ein Jahr später ist die Geburtsstunde der Jil Sander GmbH und damit der Grundstein für den heutigen Global Player gelegt.

So wie Jil Sander selbst auftritt, ist auch bis heute ihre Mode. Im Grunde genommen hat sie ihren eigenen persönlichen Stil umgesetzt. Purismus, Eleganz und dezente Farben wie schwarz, grau weiß und dunkelblau, beige und braun aus hochwertigen Materialien dominieren ihre Entwürfe. Sie erfand den bekannten Zwiebellook mit dem Gedanken, dass ihre Mode untereinander und mit anderen Designern kombinierbar wird.  Die weiße Bluse gehört zu den ungeschlagenen Klassikern des Business Looks und besticht heute durch die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten.

Jil Sander - Fashion

Während der Achtziger Jahre, dem Jahrzehnt der aufstrebenden Young Urban Professionals, schafften es Frauen erstmals, die Führungspositionen zu erklimmen. Befreit von weiten Röcken und Kleidern fanden die Entwürfe, die sich stark an der funktionellen Herrenbekleidung orientierten, eine gewaltige Resonanz unter Karrierefrauen. Jil Sander setzte neue Maßstäbe in der Damenmode und revolutionierte so eine ganze Modegeneration, die ihre neue Weiblichkeit nun mit dynamischer Ästhetik verbinden konnte.

Auf der anderen Seite wird ihr allerdings von Frauen, die viel Wert auf weiblichere Linien und mehr Farbe legen, eine gewisse Fadheit und Langeweile vorgeworfen. Ihre Mode vergleicht sie selbst symbolisch mit dem Bauhaus-Stil, sachlich und mit klaren Formen. Kleider und Hosenanzüge haben einen klaren Schnitt und trotzdem eine weiche Linie. Kombiniert mit simpler weißer Bluse, ist dieser Stil heute unverkennbar und selbstverständlich. Und wem haben wir das zu verdanken?

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Eine Antwort auf Jil Sander – Weniger ist manchmal eben doch mehr.

  1. von Linda
    01.Juli 2013 · 14:52 Uhr

    Ich mag ihre Look, gerade weil er so minimalistisch ist und sich die Sachen toll kombinieren lassen!

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