Lead Awards – Die Gewinner

Gestern wurden zum 19ten mal die Lead Awards in Hamburg verliehen.

Lead Awards 2010 / Quelle:kress.de

Wem es noch nicht aufgefallen ist: Zahlreiche Online Magazine, oder Online Portale rühmen sich heute mit ihrem gewonnenen Lead Award. Nach der dritten Seite dachte ich was zum…und hier ist die Zusammenfassung:

Vor rund 1300 Gästen aus der Medien- und Verlagsbranche wurden in 20 Kategorien herausragende Arbeiten aus den deutschen Print- und Online-Medien ausgezeichnet. Das Ganze nennt sich: Lead Awards.

Zu den Print- Siegern des Abends gehörten Magazine, wie Der Spiegel, 11Freunde und die gute, alte Vogue. Als Newcomer staubte  Ein Magazin über Orte ab. Leider wird bei den Lead Awards nur alle zwei Jahre ein Newcomer gekürt. Veranstalter Marcus Peichl begründet das mit der Tatsache, dass schlicht weg zu wenige Magazine gelauncht werden.

„Das Cover des Jahres“ durfte sich das Zeit Magazin nennen, besser gesagt, seinen Titel zum Thema “Ich glaube, ich trete aus / Katholizismus in Deutschland”. Den zweiten Platz bekam Brand Eins mit dem Titel “Sagen was Sache ist / Schwerpunktthema Kommunikation”. Der Spiegel ergatterte mit dem Cover zu “Robert Enke / Die Angst vor dem Leben” den dritten Platz in dieser Kategorie.

In der Kategorie „Web Magazin des Jahres“ gewann Der Freitag. Les Mads wurde zum Blog des Jahres gekürt. Netzpolitik schaffte es in dieser Kategorie auf den zweiten Platz. Ironischer weise mussten sich den dritten Platz der Bildblog(Bild) und der Hitler-Blog(taz) teilen.

Für das nächste Jahr kündigte Marcus Peichl schließlich eine neue Kategorie an: Zeitungen würden immer magaziner werden. Dies wird der Lead Award in Zukunft berücksichtigen.

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