Lieblingsblog: Clean Chic

Hübsch, selbsbewusst und in Sachen Mode ist die 23-Jährige Rike einer meiner absoluten Styling-Favoriten. Heute stellen wir euch ihren Blog “CleanChic” vor. Besonders fasziniert hat  mich der Mix aus Modebildern und Kunst. Die aus der Nähe von Stuttgart kommende Bloggerin, berichtet uns im folgenden Interview, warum ihr der cleane Look so am Herzen liegt und was ihre Pläne für die Zukunft sind.

Wie bist du auf den Blog-Namen “Clean Chic” gekommen?
Die Idee für einen Blog entstand zu einer Zeit, als mich dieses “Look-how-incredibly-wasted-I-am”-Ding sehr genervt hat. Überall Kids mit zerrissenen Jeans, Lederjacken und bösem Blick, die in den seltsamsten Situationen aus unscharfen analog-Kamera-Bildern schauten. Da wollte ich einen Gegenentwurf dazu starten, eben etwas “Cleanes” und Anspruchsvolleres. Dass “clean chic” ein stehender Begriff einer Stilrichtung ist, hab ich erst später bemerkt.

Seit wann betreibst du deinen Blog?
Seit Januar diesen Jahres
Worum geht es auf deinem Blog- In drei Worten?
Mode, Kunst, Literatur
Hast du ein modisches Vorbild?
Ehrlichgesagt nein. Ich sehe mir selten Bilder von irgendwelchen Celebrities im Internet an, ich kann auch mit so Namen wie “Alexa Chung” (die habe ich gerade erst gegoogelt!) und Anderen herzlich wenig anfangen. Ich hole mir eher Inspiration auf Streetstyle-Blogs.
Wie lang brauchst du morgens im Bad?
Gar nicht so lang. Geschminkt bin ich in 10 Minuten, mit anziehen und duschen vielleicht eine halbe Stunde. Dafür komme ich ständig zu spät, weil ich selten gleich weiß, was ich anziehen soll und die Auswahl schon mal ewig dauern kann.
Deine Bilder- und Outfitspost sind wirklich professionell. Sind es Spontan-Aktionen oder doch eher durchgeplante Shootings?
Das sind meistens spontane Shoots. Ich habe das Glück, dass mein Freund jede Menge Ahnung vom Fotografieren hat und deswegen gut abschätzen kann, ob sich das Licht eignet, wie man perfekt belichtet, etc. Klar überlege ich mir ab und zu einen schönen und halbwegs abwechslungsreichen Hintergrund, aber das war‘s dann auch schon.

Do´s?
Kontraste! Edle Stücke mit lässigeren Teilen kombinieren. Auf die Farbzusammenstellung achten. Und In Mamas und Omas Kleiderschrank schauen!

Dont´s?
Zu durchdacht wirkende und  zu “glatte” Outfits. Und ja, diese typischen Louis-Vuitton-Bags finde ich ehrlichgesagt einfach schrecklich.

Modemotto?
Immer einen Hingucker einbringen, der je nach Anlass dezent oder auffällig ausfällt. Und immer wissen, was klamottentechnisch wann angebracht ist. Nie zu viel des Guten, aber ein Eyecatcher sollte dabei sein.

Wo siehst du dich in der Zukunft?
Hoffentlich mit einem abgeschlossenen Master in Kunstgeschichte in einem Museum, einer Galerie oder einem Auktionshaus tätig. Oder als Autorin für eine Fachzeitschrift.
Lieblingsoutfit?
Dieses Outfit finde ich gut gelungen. Der ziemlich schicke Daniel-Hechter-Blazer zu der gestreiften Leggings von Vila und den klobigen Vagabond-Wedges sind vom Stil grundverschieden, aber funktionieren ganz gut zusammen.
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