Lieblingsblog: Flutsch that was it

Unsere Lieblingsbloggerin dieser Woche, ist die 19-jährige Jana mit ihrem Blog “flutsch that was it“. Besonders überzeugt hat sie uns mit ihren tollen modischen Bildern von Laufstegen, Fotoshoots aber auch eigenen Outfitposts. Warum die junge Kölnerin neidisch auf verrückte Omas in der Nachbarschaft ist und was ihr an England so gut gefällt lest ihr im folgenden Interview.

Wie bist du auf den Blog-Namen “flutsch that was it” gekommen?

Leider weiß ich das gar nicht mehr so genau. Ich kann mich nur erinnern, dass mir die vier Wörter irgendwann mal im Kopf rumgeschwirrt sind und ich mir dann dachte: Hej, das wäre doch ein guter Name für deinen Blog.

Seit wann betreibst du deinen Blog?

Mein erster Post stammt vom 5.Februar 2009. In den ersten Monaten habe ich dann nie wirklich viel gepostet, erst im Juli ging es dann richtig los, wobei es auch Monate gab, in denen ich verhältnismäßig viel bzw. wenig gepostet habe. Immer ein Auf und Ab.

Worum geht es auf deinem Blog- In drei Worten?

Mich, mich und nochmal mich. Im Grunde poste ich nicht viel persönliches, also Fotos und so Sachen, viel aus meinem Privatleben erzähle ich auch nicht in die Welt hinaus aber trotzdem dreht sich alles bei „flutsch-that-was-it“ um mich, weil die Sachen die ich poste mich inspirieren und mir gefallen. „flutsch-that-was-it“ ist sozusagen mein Notizbuch für Inspiration.

Wie wichtig ist es dir immer gut gestylt das Haus zu verlassen?

Mir ist Schlaf wichtiger als alles andere, deshalb muss es morgens unter der Woche meistens schnell gehen und daher ist meine Klamottenwahl für die Schule eher schlicht: Jeans, Shirt, Cardigan  und Schnürstiefel. Wenn ich mehr Zeit habe krame ich auch schon mal Strumpfhosen raus und ziehe gerne ein Kleid dabei an.

Wie würdest du deinen Mode-Stil beschreiben?

Mit einem Blick in meinen Kleiderschrank habe ich gemerkt, wie sehr sich mein Stil und die Sachen die ich mag in den paar Monaten verändert haben. Letzten Winter bin ich beflügelt vom schwedischen Minimalismus durch den Schnee gestapft, der neue Weekday Store in Köln hat mir den Rest gegeben und ich war eine Art Fledermaus in gedeckten Farben und weiten Klamotten. Ich will nicht sagen, dass mir der nordische Stil nicht mehr gefällt aber ich glaube es war nicht wirklich vorteilhaft für mich. Heute würde ich das was mir gefällt als Oma trifft auf Vintageläden in Shoreditch beschreiben. Ich liebe Vintageläden, die Besten gibt es einfach in London, und Flohmärkte, da könnte ich ewig rumstöbern. Ansonsten habe ich eine total verrückte Oma in der Nachbarschaft, die immer im Garten arbeitet und wenn ich vorbei fahre denk ich mir immer: Woah…cooler Faltenrock, und dann trägt sie dabei auch noch tolle Strickcardigans und ich werde ganz neidisch. Ansonsten habe ich als Vorbild Alexa Chung (the one and only), Florence Welch, Cassie von Skins und Michelle Williams mag ich auch sehr.

Rucksack oder Tasche?

Wenn ich die Wahl hätte würde ich wohl ohne zu zweifeln zur Tasche greifen, denn ich bin eher der Taschen-Typ. Zum einen liegt es vielleicht daran, das ich Rucksäcke auch immer noch mit wanderfreudigen Mittvierzigerinnen in den Innenstädten assoziiere und zum anderen, dass ich die Vorstellung habe, dass mir Taschendiebe ganz leicht mein Geld aus einem Rucksack klauen können weil ich hinten keine Augen hab. Wie dem auch sei, die Zeiten der Trekkingrucksäcke sind vielleicht nicht vorbei aber es gibt wunderbare Alternativen in schönen Farben und aus schönen Materialien und vielleicht schafft es sogar noch einer in meine Einkaufstüte.

Do´s?

Sind für mich nach wie vor Levis Shorts, Schnürstiefel und Shirts mit Aufdrucken oder von Konzerten. Ansonsten Kleider in allen Längen und Mustern, Cardigans und Capes.

Dont´s?

Wirkliche Don’t weiß ich eigentlich nicht. Das mag ich besonders an England:  die Leute mixen wild durcheinander und tragen alles was ihnen gefällt gleichzeitig und keiner kümmert sich wirklich drum und verzieht das Gesicht wenn es durch geknallter kaum geht. Hier in Deutschland muss man vor allem in Kleinstädten schon aufpassen wie man rumläuft, außerdem finde ich, dass die Deutschen kein unbedingt tolerantes Volk sind. Deshalb endet es dann so, dass alle auf einmal die gleichen Sachen tragen: Buffalo Schuhe, Pandora Armband, George, Gina &Lucy Tasche. Das sind für mich no goes.

Modemotto?

Ich kann auch nur für: “Zieht an was euch gefällt!“ plädieren und nicht:“Zieht an was ihr denkt was andere für schön halten um damit möglichst wenig aufzufallen“.

In der Zukunft sehe ich mich…?

Hoffentlich ab März/April erst mal in England. Danach Uni?! Leider bin ich noch äußerst planlos was meinen Berufswunsch angeht.

Lieblingsoutfit?

Leider besitze ich immer noch kein Stativ und meine Freundin die gelegentlich Outfitfotos schießt ist im Moment auch verhindert, deshalb musste ich auf Polyvore zurückgreifen.

Weitere News aus unserem Blog:

2 Antworten auf Lieblingsblog: Flutsch that was it

  1. von Luci Ana
    08.November 2010 · 21:34 Uhr

    Sie ist einfach toll!

  2. von Sabime
    28.Oktober 2010 · 11:50 Uhr

    “Deshalb endet es dann so, dass alle auf einmal die gleichen Sachen tragen: Buffalo Schuhe, Pandora Armband, George, Gina &Lucy Tasche. Das sind für mich no goes.”
    Das spricht mir aus der Seele ;-)

Hinterlasse eine neue Antwort