Paris Fashion Week – Großes Finale

Das Finale der Paris Fashion Week wurde gestern eingeläutet und zusammenfassend war die Woche phänomenal .  Herr Lagerfeld, bereits bekannt für seine pompösen  und unvergesslichen Inszenierungen,  verwandelte den Grand Palais diesmal in eine Unterwasser-Welt à la Chanel und ließ seine schönen Meerjungfrauen inspiriert von den 80igern  in Chiffonkleidern, oversized Strick und Skinny Jeans aus Leder über den Laufsteg defilieren. Chloé hielt es dagegen schlicht und stellte fließende Stoffe, den boyish-Look und A-Linie in den Vordergrund. Einige persönliche Highlights waren zum Beispiel ein coralfarbenenr Blazer oder einer Palazzo-Hose in Weinrot. Paris ist ja bekanntlich der Ort der Romantik und Magie und so inszenierte Marc Jacobs seine Damen  für Louis Vuitton im Louvre in zuckersüßen Tüllkleidchen und hübschen Kostümen. Beim Anblick von den zarten Cut-Out-Spitzentops, den mit Blüten verzierten Kleidern und der Farbpalette in Pastell, die traumhafter nicht sein könnte, raubt es einem den Atem.

Das genaue Gegenteil zu Marc Jacobs Tülltraum und Karl Lagerfelds märchenhafter Unterwasserwelt bildeten die Kollektionen von Thierry Mugler und Manish Arora. Futurismus und Avant-Garde wurden in großen Lettern präsentiert und während Mugler sich auf raffiniert geschnittene Blazer und glitzernde Jeans konzentrierte, zeigte Arora höchst aufwendig gefertigte und skulpturale Designs. Es war jedoch weniger ein wirklicher Blick in die Zukunft, als mehr eine aufregende Fantasiereise durch die Mitte des 20. Jahrhunderts.

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