Strickkleider Trend: Schick mit Strick

Strickmode galt nie als schick – nicht wirklich. Irgendwie kommen mir immer sofort die „Zwei-rechts-zwei-links“ Klischees in den Sinn. Vielleicht sind mollig-warme Strickhandschuhe noch akzeptabel oder ein lässiger Strickschal in Knallrot. Aber ein Strickkleid? Von mir gab es zu diesem Thema früher nur ein klares: No go!  Doch wie so oft im Leben stehen wir plötzlichen Veränderungen gegenüber und schon wird uns ein neuer, liebenswerter Trend unabdinglich.

Ganz dunkel erinnere ich mich an die Hippie-Zeit, als bunte Strickkleider ihren absoluten Höhepunkt erlebten. Frech und kurz, blumig und süß. Kombiniert wurden sie das erste Mal mit Schaftstiefeln, was dem damaligen Establishment sehr suspekt vorkam und seinem Geschmack abträglich war. Dann kam Sonia Rykiel ins Spiel. Die Königin des Stricks hat es tatsächlich geschafft, uns die Augen zu öffnen und das Kleid wurde zum Objekt trendbewusster Fashionistas.

 Graue Kleider

Nun haben wir diesen Retro-Trend schon seit drei Saisons – oder sind es vier!? – und es ist immer noch kein Ende abzusehen. Kein Wunder, denn was für eine Transformation durfte das gute alte Stück durchmachen. Es ist so vielseitig, dass es wie Jeans, T-Shirt und Blazer in keinem Kleiderschrank fehlen sollte. Eben schon fast ein Basic im Kleiderschrank jeder Frau. Und so nenne ich als ehemalige Gegnerin des Stricks seit zwei Saisons ein Strickkleid mein Eigen. Es ist nichts Außergewöhnliches, dafür unglaublich vielseitig und bequem. Gerader Schnitt, Knie bedeckt und in einem unerhört schicken Grauton. Was ich alles damit machen kann! Mit einem farblich abgesetzten Wildledergürtel, hochhackigen Lacklederpumps und klassischem Blazer bin ich für jedes Event perfekt angezogen. Wenn es salopper zugehen soll, dann kombiniere ich es mit dicker Wollstrumpfhose, Stiefeln und Biker-Jacke.  Wer hätte jemals gedacht, dass Strick so schick sein kann.

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