“Wash your Clothes with Style”-Michalsky for Ariel- Ein Backstage Bericht

Bereits seit Oktober letzten Jahres arbeitet der Berliner Designer Michael Michalsky mit Ariel zusammen. „Wash your Clothes with Style“ – unter diesem Motto hat er für den Waschmittelhersteller nun auch zwei Verpackungen designt, welche in verträumtem Lila und urbanem Grün ab Donnerstag in DM-Filialen deutschlandweit stehen werden. Ein ungleiches Paar, denkt man als erstes. So ging es auch mir, bis Michael Michalsky mir von der Idee hinter dieser Partnerschaft beim Shooting in seinem Showroom am Potsdamer Platz, erzählte.

Ariel und Du blickt bereits auf eine lange und vielseitige Kooperation zurück. Wie kam es dazu nun auch die Verpackung von Ariel selbst zu entwerfen?

Ich wurde von Ariel gefragt, ob ich das nicht machen will und ich mache grundsätzlich gerne Sachen, die ich vorher noch nie gemacht habe.

„Wash your Clothes with Style“ –Was kann man, oder soll man unter diesem Motto verstehen?

Einer der Hauptgründe, der mich mit Ariel verbindet ist ja, dass der Hauptteil der Sachen, die ich designe, wirklich auch für die Waschmaschine geeignet ist. Bis auf einige Abendkleider, kann man im Großen und Ganzen alles von mir selbst waschen. Daher liegt der Grund für diese Kooperation sogar näher, als man vielleicht denkt.

Du blickst bereits auf vielseitige Kooperationen zurück, sei es mit Stella Mc Cartney, Yohji Yamamoto und du engagierst dich auch für WWF. Was bedeuten all diese Projekte für dich?

Das Tolle an diesen Kooperationen ist, dass auf diese Weise Horizonte geschaffen werden, die es vorher so nicht gab. Außerdem wähle ich wirklich genau die Partner, oder Produkte aus, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Das Produkt soll für mich eine Bedeutung haben. Und in diesem Fall hat es das auch, weil ich es einfach logisch finde, dass gerade für ein Waschmittel ein Designer als Testimonial gewählt wird. Und ich finde es sehr modern, dass es ein Mann ist. Ich wurde von meiner Mutter so erzogen, vieles einfach selbst zu machen, was jahrelang eigentlich „Frauensache“ war. Inzwischen ist das aber anders.

Bei all den Projekten, die Du verwirklichst, denkt man ja, du hättest die „All-Round“ Kreativität gebunkert. Was machst du wenn´s mal nicht sprudeln will?

Ich hab eigentlich immer Ideen! Mich inspirieren Musik, Leute auf der Straße, Ausgehen, Ausstellungen, Bücher lesen. Ich glaube wenn man kreativ ist und damit Geld verdienen kann, womit ich mich sehr glücklich schätze, weil es nicht jeder machen kann, dann ist man eigentlich immer empfänglich für Inspiration.

Welche Musik hörst du denn gerade besonders gerne?

Zurzeit höre ich eine Band, deren Namen ich kaum aussprechen kann: ZPEYX – Die machen 80ies Stadionrockersachen, aber generell höre ich eigentlich quer Beet: Kylie Minoque, Uffie, Sia, eigentlich alles Mögliche. Im Augenblick auch viel Eminem.

Wie sieht der perfekte Tag für dich aus, wenn du mal nicht Designer bist?

Lange schlafen, gemütlich frühstücken und dann ohne Plan durch die Stadt streifen. Einfach mal spontan sein, weil meine Tage für gewöhnlich immer sehr durchgeplant sind. Daher find ich es schön, wenn ich für einen Tag mal gar keine Pläne und Termine hab.

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