Yves Saint Laurent im Petit Palais Paris

Im Pariser Petit Palais, dem Museum für schöne Künste, startete am 11.März eine Ausstellung zu Ehren des 2008 verstorbenen Designers Yves Saint Laurent. Gezeigt wird eine erlesene Auswahl seiner schönsten und repräsentativsten Kreationen. Dazu zählen 307 Haute Couture- und Prêt-á-Porter -Modelle. Von Yves Saint Laurents Anfängen bei Dior, um 1958 bis 2002. Es ist die erste Retrospektive seit seinem Tod.

Yves Saint Laurent gilt bis heute zu den wichtigsten Mode Designern der Geschichte. 1958 revolutionierte er die Damenmode, indem der die Frau von der Wespentaille befreite und wurde zum Träger der „Op-Art“. Bereits in den frühen Sechzigern kreierte er einen „Nude Look“ und verarbeitete Jersey. Damals galt das noch als skandalös. 1966 erschuf er den Hosenanzug für die Frau. Eröffnete einen eigenen Laden mit bezahlbarer  Prêt á Porter Mode. Erfand den Safari Look. Bis zu seinem Rückzug aus der Modewelt im Jahr 2002 präsentierte er noch Haute Couture. Dabei galt er nie als berechnender Karriere-Typ. Sondern viel mehr als sensibel, feinfühlig und kreativ. Doch genau daran zerbrach er irgendwann, kam mit dem Druck der Branche nicht mehr klar. Hinzu kam seine starke Medikamentensucht. Aber reden wir nicht von sowas. Sagen wir es lieber mit den Worten von Bergé, seinem engsten Vertrauten: „Coco Chanel hat den Frauen die Freiheit gegeben, Yves Saint Laurent die Macht.“Die Ausstellung im Petit Palais in Paris geht noch bis zum 29. August. Also ein Grund mehr, diesen Sommer mal wieder nach Paris zu reisen. Einige Impressionen der Ausstellung gibt es hier.

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